Weniger ist mehr: Der Reiskorn-Effekt
Der Legende zufolge soll der antike Erfinder des Schachspiels von seinem König eine ungewöhnliche Art der Entlohnung gefordert haben: der Herrscher sollte nur auf das erste Schachfeld ein Reiskorn legen, auf das zweite Feld zwei, dann vier Reiskörner und immer so weiter.
Also auf jedes Feld doppelt so viele wie auf dem vorhergehenden – bis zum letzten Feld des Brettes. Das Erstaunliche: was zuerst nach wenig aussieht, erweist sich am Ende als ungeheure Menge – nämlich fünfhundert Milliarden Tonnen Reis.
Weniger ist mehr. Manchmal erkennt man die wahren Ausmaße erst wenn es zu spät ist.
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