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Kreditkartenzahlung wieder uneingeschränkt möglich

Seit vielen Jahren konnte bei Budoten erst ab einem Einkaufswert von 30 Euro auch per Kreditkarte gezahlt werden. Diese Einschränkung ist nun aufgehoben.

Im Zuge der Shop-Umgestaltung, an der wir noch immer fieberhaft arbeiten, stellen wir natürlich auch viele bisher geltende Regelungen und Vorgaben auf den Prüfstand. Nichts muss unbedingt so bleiben wie es ist. Dem fiel dann auch die bisherige Regelung zur Kreditkartenzahlung zum Opfer.

Seit Anfang des Jahres 2008 erhebt Budoten bei Zahlung per Kreditkarte von seinen Kunden aus Deutschland eine zusätzliche Gebühr, die Kreditkartengebühr. Mit dieser Gebühr werden die zusätzlichen Kosten, die bei der Zahlung per Kreditkarte entstehen, an den Endkunden weitergereicht. Alle Kunden aus Deutschland können in der Regel die für beide Seiten kostengünstigere und für den Endkunden seitens Budoten kostenlose Zahlung per Bankeinzug nutzen.

Wird die Karte im Einzelhandel oder auch im Internet zur Zahlung genutzt, so entstehen allein aus dieser Nutzung heraus Kosten. Diese werden aber nicht direkt vom Kreditkarteninhaber getragen. Gebühren und Transaktionskosten werden von den kartenausgebenden Kreditinstituten und den Akzeptanzstellen auf den Händler übertragen, bei dem die Waren oder Dienstleistungen per Karte bezahlt wurden. Der hierauf erhobene Abschlag wird als Disagio bezeichnet. Die Kosten gibt die Kreditkartengesellschaft vor, die auch die Karte ausgibt oder als Kooperationspartner der ausgebenden Bank agiert.

In der Regel werden 3% bis 5% des gebuchten Betrages als Gebühr erhoben. Dazu addiert sich eine Pauschale, die als fixer Posten pro Kartenzahlung erhoben wird und sich in Größenordnungen zwischen 10 und 50 Cent bewegt. Ein weiterer Kostenfaktor bei der Kreditkartenzahlung geht auch zu Lasten des Händlers und besteht in den Kosten, die eine Bereitstellung der Systeme für die Kartenzahlung beinhaltet. Insgesamt sind die Kosten der Kreditkartenbezahlung deutlich höher angesiedelt als die Kosten, die sich aus der Lastschriftverfahrens ergeben, weshalb Budoten, ebenso wie viele andere Händler auch, Mindestumsätze für die Kreditkartenzahlung vorgeben hat.

Wir meinen, jetzt, wo wir eine Kreditkarten-Service-Gebühr erheben und damit die bei Kreditkartenzahlung entstehenden zusätzlichen Kosten zumindest teilweise an den Kunden weitergeben, ist es an der Zeit, die betraglich Grenze für Kreditkartenzahlungen aufzuheben. Jeder Kunde hat es schließlich selbst in der Hand zu entscheiden, ob er eine kostenfreie Zahlung (z.B. per Bankeinzug oder Vorauskasse) bevorzugt, oder doch lieber - gegen Aufpreis - per Kreditkarte zahlt. 

Mit Ausnahme der Zahlung per Rechnung gibt es nun bei Budoten keinerlei betragsmäßige Grenzen für bestimmte Zahlungsarten mehr und für unsere deutschen Kunden stehen nun für Kleinbestellungen alle Zahlungsweisen zur Verfügung. Ohne Zusatzkosten ist die Zahlung per Bankeinzug und Vorauskasse möglich. Bei Zahlung per Rechnung (Überweisung nach Lieferung), Kreditkarte und Nachnahme berechnen wir die entstehenden Kosten weiter.



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geschrieben von: ralphp am: 3.10.2008
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