Keine Weitergabe von persönlichen Daten!

“Ich untersage Ihnen hiermit ausdrücklich meine Daten weiterzugeben…” - schrieb uns ein Kunde. Doch so etwas hat es bei Budoten bislang noch nie gegeben.

Grund für diese Kunden-Äußerung war, dass im Rahmen des Bestellvorgangs auch die Telefonnummer und das Geburtsdatum abgefragt wird. Schließlich werde im Bestellprozess bereits die Email-Adresse abgefragt und damit eine einfache Kontakt-Möglichkeit gegeben und damit wäre die Abfrage der übrigen Daten überflüssig…

Eine Weitergabe persönlicher Daten hat es bei Budoten noch nie gegeben und wird es auch nie geben. Dies steht in völligem Gegensatz zu unserer Firmenphilosophie. Der Kunde ist König und nicht das Unternehmen.

Aber trotzdem sind die aufgeworfenen Fragen berechtigt. Eine Email-Adresse eröffnet grundsätzlich die Möglichkeit für eine schnelle und effiziente Kontakt-Aufnahme. Doch nicht wenige Email-Adressen werden im Bestellprozess fehlerhaft eingegeben. Damit ist ohne bekannte Telefonnummer keine schnelle Kontaktaufnahme möglich.

Das weitaus größere Problem sind jedoch die SPAM-Filter einiger großer Email-Provider. Besonders AOL, Web.de, GMX, Freenet, Hotmail und Yahoo sind für restriktive SPAM-Filter bekannt, die ohne ausreichende Anpassung sehr oft erwünschte Emails ausfiltern. Ähnliches gilt auch für T-Online, Arcor und andere Mail-Dienste.

Für gewöhnlich findet man die  ausgefilterten Emails in einem besonderen Ordner auf dem Email Servers des Providers. Es kann aber auch je nach Einstellung des Spam-Filters sein, dass E-Mails sofort und  ohne weitere Benachrichtigung direkt gelöscht werden.

Teilweise werden aber auch E-Mails “einfach so” von Email-Provider direkt als SPAM gelöscht bevor diese überhaupt in den Posteingang des Nutzers gelangen. Einige Mail-Anbieter rühmen sich für ihr “effektives” Filter-System gegen SPAM-Mails und geben sogar an, wie viele hunderttausend Nachrichten täglich ohne Benachrichtigung des Empfängers direkt als SPAM gelöscht werden. Nicht angegeben wird dabei die Anzahl der Mails die fälschlicherweise als SPAM gelöscht werden.

Wir haben diesbezüglich schon viele schlechte Erfahrungen machen müssen. Hiergegen hilft nur, Budoten auf die Whitelist zu setzen oder in die Kontakte aufzunehmen. Nur so kann sichergestellt werden, dass unsere Emails auch wirklich ihren Empfänger erreichen und nicht irgendwo im Daten-Nirvana verschwinden.

Grundsätzlich wählen wir die Kontaktaufnahme per Email. Erhalten wir auf Emails - aus welchen Gründen auch immer - keine zeitnahe Reaktion, greifen wir natürlich auch gern zum Telefon. Deshalb ist die Telefonnummer so wichtig.

Auch das Geburtsdatum ist wichtig. Wir haben nicht wenige Kunden mit identischen Namen, teilweise sogar in der gleichen Stadt. Email-Adressen können sich ändern. Das Geburtsdatum ist aber immer eindeutig. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit einer Namensgleichheit bei gleichzeitig identischen Geburtsdaten höchst unwahrscheinlich. Durch das Geburtsdatum können wir Kundenkonten eindeutig zuordnen.

Die Erhebung des Geburtsdatum dient damit in erster Linie auch der Sicherheit der Kunden. Wer möchte schon gern für etwas bezahlen, was er nie bestellt hat? Oder den Ärger mit der Rücksendung von nicht gewollter Ware haben? … und das alles nur, weil zufällig im gleichen Ort noch jemand mit dem gleichen Namen wohnt.

Ohne Kenntnis des Geburtsdatum wäre die Wahrscheinlichkeit von versehentlich falsch zugeordneten Daten noch um einiges größer. Insbesondere für den Fall, dass eine frei gewordene Email-Adresse dann später auch noch vom Namensvetter verwendet wird. Nicht auszudenken …

Aber in unserer Datenschutzerklärung finden Sie alle Informationen im Detail. Das Wie, Warum, Weshalb und natürlich auch die zugehörigen Rechtsgrundlagen für die Datenerhebung.

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geschrieben von: ralphp am: 8.10.2008
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Kategorien: Budoten Shop, Shopping

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